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„Ohne Übertreibung bietet Schuberth heute in punkto Sicherheit und Tragekomfort den besten Helm, der im Motorsport zu haben ist.“ (Michael Schumacher)

 
 
 

Der Schritt in die Königsdisziplin

Die Entstehung des QF1

Im Sommer 1999 fällt der Startschuss für das Formel-1-Engagement von Sicherheits- Spezialist Schuberth. Hierbei war der Unfall von Michael Schumacher beim Grand Prix von Großbritannien die Initialzündung zur Entwicklung einer neuen Helmkonstruktion. Bei dem Unfall in Silverstone taucht Schumachers Ferrari tief in die aus Reifen bestehende Streckenbegrenzung ein. Weniger das gebrochene Schienbein, als mögliche Beschädigungen des Helms des Ferrari-Piloten veranlassen die Schuberth-Ingenieure zum Handeln. Schließlich wissen die Helmspezialisten um die Gefahren unzureichender Schutzeinrichtungen.

Das Formel-1-Debüt von Nick Heidfeld kommt da zur rechten Zeit. "Die Helmtechnik hat sich weniger zügig entwickelt, als die Formel 1 selbst", so Heidfeld, der sich für sein neues Tätigkeitsfeld einen kompetenten Sicherheitspartner sucht und als erster Formel-1-Fahrer auf den Kopfschutz von Schuberth vertraut. Neben der Arbeit des Schuberth-Ingenieurs-Team und den im hauseigenen Windkanal gewonnenen Erkenntnissen sind auch das renommierte Fraunhofer-Institut sowie das Luft- und Raumfahrtzentrum in Braunschweig in die Entwicklung des deutschen Formel-1-Helms involviert. Und natürlich spielen auch die im Rahmen von Testfahrten von Nick Heidfeld und seinem Rennstall gesammelten Erkenntnisse eine Rolle.

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Nach rund einem halben Jahr Entwicklungszeit erhält der Schuberth QF1 die Zulassung für die Formel 1, die Königsdisziplin des Motorsports. Beim Saisonhöhepunkt, dem Großen Preis von Monaco feiert Schuberth seine Premiere. Mit dem QF1 macht Schuberth Kohlefaser auch als Werkstoff für Formel-1-Helme salonfähig. Für den Helm spricht neben seiner vorbildlichen Sicherheit das geringe Gewicht. "Über eine Grand-Prix-Distanz ist der Gewichtsunterschied deutlich spürbar", erklärt Nick Heidfeld. In eineinhalb Stunden Fahrzeit senkt der neue Helm die auf den Fahrerkörper einwirkende Belastung um rund eineinhalb Tonnen. "Da ist jedes Gramm weniger Helmgewicht von Vorteil." Neu sind auch die deutlich verbesserte Frischluftzufuhr und Kühlung. Aktivkohlefilter befreien die Atemluft von Abgasen und Bremsstaub.

Da ist es nicht verwunderlich, dass der neue Helm innerhalb der Fahrergemeinde Begehrlichkeiten weckt. Für Schuberth liefert das Formel-1-Engagement als Entwicklungslabor wichtige Forschungsarbeit für alle Unternehmensbereiche. Eine großzügige Ausrüstung des Formel-1-Starterfelds ist bei der Helmschmiede aus Magdeburg ursprünglich nicht eingeplant. Doch Michael und Ralf Schumacher zählt Schuberth ab 2001 nur allzu gern zum exklusiven Kundenkreis. Und die Gebrüder Schumacher sind weit mehr als Kunden. Immer wieder wissen sie wichtige Impulse zu geben und unterstützen so tatkräftig die Entwicklung.

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Im Laufe des Formel-1-Engagements zieht Schuberth mit zahlreichen Innovationen immer wieder die Aufmerksamkeit auf sich. Allen voran sind es die Helme mit integrierten Leuchtdioden für Schalt- und Streckensignale, mit Headup-Displays oder der RF1.4 mit Geräuschkapselung und Atemschlauch, die für großes Aufsehen sorgen. Wichtiger für den Transfer in die Serienfertigung von Motorradhelmen sind neuartige Visiere und Visierbeschichtungen mit besseren Eigenschaften bei Regen und wechselnden Lichtverhältnissen, sicher verriegelbare Visiere und fortwährende Optimierungen in Sachen Aerodynamik und Leichtbau. Aber auch individuell auf Fahrer, Fahrzeug und Streckenprofil anpassbare Spoiler sowie Helme aus umweltfreundlichen nachwachsenden Rohstoffen zählen zu den Entwicklungen, die von mittlerweile über 60 Formel-1-Siegen begleitet werden.

 
 
 
 
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